Nach zwei schweren ersten Jahren ist die Ausbildungsmesse in Alleshausen nun ein Selbstläufer

Nach zwei schweren ersten Jahren ist die Ausbildungsmesse in Alleshausen nun ein Selbstläufer

Nach zwei schweren ersten Jahren ist die Ausbildungsmesse in Alleshausen nun ein Selbstläufer

Auf der Messe kann man sich austauschen, vernetzten und besonders gut zur beruflichen Zukunft informieren. FOTOS: KLAUS WEISS

08.11.2022

Wie hat sich die Messe seit Ihrem Debüt verändert? Was waren rückblickend wichtige Änderungen?

Jonas Dreher: Für die Organisation wurden Listen und Vorlagen verfasst, was wann gemacht werden sollte. Eine Homepage mit Newsletter, über den sich die Firmen informieren können wurde erstellt. Mittlerweile gibt es mehr Aussteller als am Anfang und die Messe ist weit bekannt und hat einen guten Ruf, was man auch daran sieht, dass sie innerhalb von zwei Tagen ausgebucht war.

Peter Fuchs: Die ersten zwei Jahre waren schwierig, da wir zwar generelles Interesse erkannten, jedoch die Besucherzahlen, wie wir sie uns gewünscht hätten, ausblieben. Daraufhin haben wir eine Strategie entwickelt und sind mit unseren jetzigen Kooperationsschulen und -partnern ins Gespräch gegangen. Seit der Entstehung dieses Konzeptes ist die Messe fast schon ein Selbstläufer. Die garantierten Schülerzahlen durch organisierte Besuche unserer Kooperationsschulen und besuchenden Schulen sichern den ausstellenden Firmen rege Kontakte zu Nachwuchskräften. Wir versuchen außerdem durch Feedback der Aussteller und Besucher stetig an unserem Konzept zu feilen. Nicht wenige Gesichter sieht man zudem morgens mit den Klassen und mittags nochmals mit den Eltern durch unsere Hallen wandern.

Wie viel Arbeit steckt für Sie in der Organisation der Messe?

Jonas Dreher: Momentan ist die Arbeit auf fünf Personen aufgeteilt, wobei der Hauptteil bei Peter Fuchs liegt. Jeder hat seinen Aufgabenbereich, der größte Teil ist dabei die Kommunikation und Organisation mit den Unternehmen, welche schon im Frühjahr beginnt.

Peter Fuchs: Trotzdem, dass wir auf ein ausgereiftes, bewährtes Konzept zurückgreifen können, steckt in der Organisation der Messe monatelange Vorbereitung mit intensiveren und ruhigeren Phasen. Bereits im Frühjahr geht die Planung los, wenn es darum geht das Interesse der Schulen und Partner zu erfragen. Aufwändige Aspekte sind z.B. die Rückmeldungen zu Anmeldungen und zur Gestaltung der Info-Broschüre, die Erstellung und Abstimmung der Inventarlisten oder die Koordination des Busfahrplans. Ein paar Wochen vor der eigentlichen Messe müssen dann Stehtische gemietet, der Caterer gebucht und Arbeitslisten erstellt werden. Insgesamt gibt es vorab ein paar Treffen des Organisationsteams, zur Veranstaltung selbst ist aber dann jedes Mitglied wichtig und hilft mit, sonst wäre ein solch reibungsloser Ablauf niemals möglich.