IHK Bodensee-Oberschwaben: Fachkräfte für die Pharma-Branche

IHK Bodensee-Oberschwaben: Fachkräfte für die Pharma-Branche

IHK Bodensee-Oberschwaben: Fachkräfte für die Pharma-Branche

Absolventinnen und Absolventen mit der Lehrgangsbetreuerin Leyla Kocabas. FOTO: IHK/PHOTOART HUND

14.09.2022

Die Corona-Pandemie hat auch in der Pharma-Branche zu einem verstärkten Bedarf an Fachkräften geführt. Bei der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) haben nun die ersten Absolventinnen und Absolventen die Prüfung als Geprüfte Industriemeisterinnen und -meister der Fachrichtung Pharmazie erfolgreich abgeschlossen. 

BODENSEE-OBERSCHWABEN - ,,Der Mangel an Fachkräften ist mittlerweile in allen Branchen deutlich zu sehen. Auch im Bereich Pharmazie wurde dieser in den vergangenen Jahren immer spürbarer", erklärt Klaus Giesinger, Teamleiter Höhere Berufsbildung bei der IHK. ,,Der Standort Deutschland ist nach wie vor einer der innovationsstärksten der Welt. Um dieses Niveau zu halten und unser Potenzial voll zu entfalten, brauchen wir aber dringend die richtigen Fachkräfte. Unser neues Weiterbildungsangebot zum Industriemeister Pharmazie wird genau diesem Bedarf gerecht und zeigt nun die ersten Früchte."

Im Januar 2020 startete der erste Lehrgang mit einem Umfang von insgesamt 900 Unterrichtsstunden. Nun konnten die ersten Teilnehmenden das Zeugnis und die Urkunde zum erfolgreichen Weiterbildungsabschluss in Empfang nehmen. Der Abschluss entspricht dem dritthöchsten von insgesamt acht Niveaus des deutschen Qualifikationsrahmens für Bildungsabschlüsse (DQR) und ist damit gleichrangig mit einem akademischen Abschluss als Bachelor. „Das unterstreicht das hohe Niveau dieser Weiterbildung. Auch in Bereichen, wo man vielleicht erst einmal nur Akademikerinnen und Akademiker vermuten würde, braucht es Praktikerinnen und Praktiker auf hohem Niveau. Wir können nur jedem jungen Menschen den Rat geben, auch eine duale Berufsausbildung in Betracht zu ziehen. Dank Weiterbildungen, auch bei der IHK, bleiben bei der Karriere alle Chancen offen", so Giesinger abschließend. red