Bauarbeiten nahezu beendet: Bei der Kita St. Markus in Weißensberg beginnt jetzt ein neues Kapitel

Bauarbeiten nahezu beendet: Bei der Kita St. Markus in Weißensberg beginnt jetzt ein neues Kapitel

Bauarbeiten nahezu beendet: Bei der Kita St. Markus in Weißensberg beginnt jetzt ein neues Kapitel

Der imposante Neubau bietet den Erzieherinnen und Erziehern ganz neue Möglichkeiten. Unter anderem ist hier die neue Mensa untergebracht. FOTOS: DAVID BALZER

14.09.2022

Nach rund eineinhalb Jahren sind die Bauarbeiten bei der Kita St. Markus in Weißensberg nahezu beendet. Neben der Sanierung des Altbestandes wurden auch umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen im Kapellenweg 1 umgesetzt. Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 3,1 Millionen Euro.

WEISSENSBERG - Die Kinderund Gruppenräume sind fertiggestellt, auch viele neue Spielgeräte im Innenund AuBenbereich sind auf dem Gelände der Kita St. Markus zu finden. Die neuen Räumlichkeiten sind lichtdurchflutet, helle Farben dominieren dabei. Auch neue Böden wurden verlegt.

Baukosten: 3,1 Millionen Euro

Am deutlichsten ist die Veränderung allerdings am Neubau zu sehen: Dort, wo früher das Hausmeisterhaus stand, erstreckt sich jetzt ein zweistöckiges Gebäude. Darin untergebracht sind nicht nur Gruppenräume, sondern unter anderem auch moderne Aufenthalts- bzw. Büroräume für Eltern und Erzieher, ein Schlafraum für die Kinder, die Mensa, Küche, Wäscherei und Haustechnik.

Die Kosten belaufen sich auf circa 3,1 Millionen Euro. Weißensbergs Bürgermeister Hans Kern erklärt: "Die Gemeinde hat bisher 2,75 Millionen Euro in das Vorhaben investiert. Die Diözese hat 200 000 Euro beigesteuert. Die Schlussrechnungen stehen noch aus. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit 779 000 Euro, somit dürfte bei angenommenen Gesamtkosten von etwa 3,1 Millionen Euro der Nettoaufwand der Gemeinde bei rund 2,1 Millionen Euro liegen."

"Wir freuen uns sehr, dass alles geklappt hat und wir zusammen mit den Kindern nun die neuen Kapazitäten nutzen können", sagt Anna Striegel, Leiterin der Kita St. Markus. 49 Jahre nach der Gründung des Kindergartens beginnt damit nun ein neues Kapitel bei der Kita. 1973 wurde auf Initiative des damaligen Pfarrers Alois Mößlang und des damaligen Bürgermeisters Günther Zwisler der Kindergarten mit zwei Betreuungsgruppen sowie einer Dienstwohnung und einem angeschlossenen Wohnhaus mit Hausmeisterwohnung erstellt. Die Einwohnerzahl Weißensbergs wuchs über die Jahre allerdings so rasant an, dass die Räumlichkeiten schnell zu klein wurden, sodass ein Gruppen- und ein Turnraum angebaut wurden.

Vor rund 15 Jahren wurden aufgrund der zurückgehenden Geburtsrate dann nur noch drei Betreuungsgruppen benötigt. Um dem wachsenden Druck für die Betreuung kleinerer Kinder gerecht zu werden, hat die Kita St. Markus schließlich als erste Landgemeinde im Landkreis Lindau eine Krippengruppe eröffnet. Im September 2015 folgte dann die zweite Krippengruppe. Doch schon bald wurde klar, dass die Kapazitäten erneut an ihre Grenzen stoßer werden. Es gab erste Gedankenspiele zu Erweiterungsmöglichkeiten und Gespräche mit der Diözese, der Gemeinde Weißensberg und dem Architekten Christian Auerbach. DAVID BALZER