Kreiskulturforum Sigmaringen: „Frauen im Landkreis” sind der Kulturschwerpunkt 2024

Kreiskulturforum Sigmaringen: „Frauen im Landkreis” sind der Kulturschwerpunkt 2024

Kreiskulturforum Sigmaringen: „Frauen im Landkreis” sind der Kulturschwerpunkt 2024

Die neu gewählte Schatzmeisterin Christiana Laufs inmitten der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Kreiskulturforums in der Stadtbücherei Pfullendorf. Die Marketingleiterin der Landesbank Kreissparkasse ist Nachfolgerin von Anita Seeger, die sich beruflich verändert hat. Laufs stellte den Kassenbericht für das Jahr 2021 vor, in dessen Zahlen sich auch die besonderen Belastungen der Pandemie mit dem über zwei Jahre verlängerten Kulturschwerpunkt zum Thema ,,Erinnern" sowie einer vom Kulturforum organisierten Online-Reihe ,,Kulturelle Seelsorge in Corona-Zeiten" niederschlugen. Nachdem Gerhard Fetscher (rechts, weiße Haare) und Monika Hapke der scheidenden Schatzmeisterin eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt hatten, wurde auf Antrag des Pfullendorfer Bürgermeisters Thomas Kugler (Bildvordergrund) der gesamte Vorstand einstimmig entlastet. FOTO: LRA

26.10.2022

Der Inhalt des Kulturschwerpunktes 2024 im Landkreis Sigmaringen steht fest. Er soll das Thema ,,Frauen im Landkreis" behandeln. Dies wurde jetzt in der Mitgliederversammlung des Kreiskulturforums in der Stadtbücherei Pfullendorf beschlossen.

KREIS SIGMARINGEN - Doris Muth, Mitarbeiterin im Kreiskulturamt Sigmaringen, präsentierte den Mitgliedern ihre Überlegungen. Der Alltag von Frauen, ihr gesellschaftliches Engagement, ihre Kreativität, ihre Fremd- und Selbstwahrnehmung sowie ihr historisches Dasein - alles Aspekte, die den Menschen zu vermitteln seien.

Nicht nur prominente Frauen sollen dabei zu Wort kommen, sondern auch öffentlich weniger bekannte Frauen, etwa in Form von im Internet oder in einer Pressereihe publizierten Portraits.

„Frauen-Festival”

Weitere mögliche Veranstaltungsformate könnten Kunstausstellungen und Literaturprojekte sowie Vorträge sein. Auch ein „Frauen-Festival" fand Eingang in die Überlegungen. Stadtführungen und Lesungen könnten die historische Rolle von Frauen im Landkreis beleuchten.

Muths Überlegungen stießen unter den Mitgliedern eine rege Diskussion an. Diskutiert wurden dabei u. a. moderne Gender-Debatten wie auch eine männliche Perspektive auf die Thematik. Doris Muth betonte, dass es ihr nicht um die „großen feministischen Debatten" ginge, sondern um eine Bestandsaufnahme über Frauen im Landkreis. Ähnlich sah es auch Landrätin Stefanie Bürkle als Vorsitzende des Kreiskulturforums.  LRA