Musikverein ,,Harmonie" feiert drei Tage im Festzelt Donnstetten

Musikverein ,,Harmonie" feiert drei Tage im Festzelt Donnstetten

Musikverein ,,Harmonie" feiert drei Tage im Festzelt Donnstetten

Massenchor unterm Römerstein. FOTO: MUSIKVEREIN DONNSTETTEN

07.09.2022

DONNSTETTEN - In diesem Jahr stellt der Musikverein harmonie Donnstetten am Musikerbänkle ein dreitägiges Fest auf die Beine. Vom Freitag, 9. September, bis zum Sonntag, 11. September, dreht sich alles rund um die Musik.

Das für 2020 geplante Benefizkonzert „100 Jahre Leidenschaft und Musik“ findet am Freitag, 9. September, statt.

Am Samstag heißt es dann „Rund um den Römerstein“. Hierbei handelt es sich um das traditionelle Musikertreffen der Kapellen aus Westerheim, Zainingen, Sontheim, Gutenberg, Hülben, Feldstetten und Donnstetten. Das Treffen findet seit etwa 55 Jahren jährlich im Wechsel bei den teilnehmenden Vereinen statt.

Am Samstag starten die Musikanten um 16 Uhr mit einem Jugendkapellen-Nachmittag „Rund um den Römerstein“. Ab 18 Uhr spielt der Massenchor der „Rund um den Römerstein“-Kapellen. Anschließend unterhalten die Musikkapellen aus Feldstetten, Sontheim, Hülben, Gutenberg, Zainingen und Westerheim ihre Gäste im großen Zelt auf dem Festplatz am Ortsausgang in Richtung Westerheim.

Die Föhrenberger Blasmusik spielt am Sonntag ab 11 Uhr bis gegen 14 Uhr zum Frühschoppen auf. Anschließend, von 14 bis 16.30 Uhr, sorgt der Musikverein aus Hülben für die musikalische Unterhaltung, anschließend übernimmt die Seniorenkapelle des Musikvereins Donnstetten. Zum Ausklang des Spanferkelessens spielt der Musikverein Neidlingen ab 18 Uhr.

Am Samstag und Sonntag gibt es frisches Spanferkel und Holzofenbrot. Der Eintritt an diesen beiden Tagen frei. Das Festzelt ist beheizt.

Das Bestreben der Donnstetter ist, den Besuchern gute Ware zu einem guten Preis zu bieten. Es zeigt sich von Jahr zu Jahr, dass das Spanferkelessen eine besondere Attraktion ist und von allen Gästen aus Nah und Fern gern angenommen wird. Zudem konnte der Verein bis dato ohne jeglichen Eintrittspreis auskommen, und dies soll auch weiterhin so bleiben. Die Vorbereitungen für das Spanferkelessen laufen schon das ganze Jahr über: In vielen Ausschusssitzungen werden die Planungen von der musikalischen Unterhaltung bis zur Verköstigung zusammengestellt.

Die kulinarische Hauptattraktion, die Spanferkel werden in der Woche vor der Veranstaltung von Bauern aus der Region bezogen. Dies ist eine Grundvoraussetzung, um die Gewissheit zu haben, erstklassiges Ferkelfleisch servieren zu können. Die Spanferkel werden von Donnstetter Metzgern geschlachtet, zerlegt und zubereitet.

Am Festwochenende raucht im Backhaus der Schornstein Tag und Nacht: Denn nicht nur die Spanferkel werden dort knusprig gebrutzelt, sondern auch das beliebte Donnstetter Holzofenbrot ist im Angebot. Natürlich servieren die Donnstetter Musiker auch Steaks, Rote Würste, Pommes frites Kaffee und Kuchen, so dass für jeden etwas Leckeres dabei ist.

Aus den Anfangszeiten: Am Anfang wurde das Fest am Musikerbänkle veranstaltet, seit 1981 findet es auf dem Festplatz statt. Erstmals gab es am 8. August 1971 im „Saalenhau“ ein inoffizielles Spanferkelessen. Wilhelm Wörz spendete dem Musikverein ein stattliches Ferkel, das man in der Lehmgrube briet. Schon damals trug sich der Verein mit dem Gedanken, ebenbürtiges jedes Jahr veranstalten. Es dauerte aber einige Jahre, bis man diese Sache auf den Punkt brachte: Am 19. Juli 1979 tagte der Ausschuss und beschloss, in Zukunft jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende ein Spanferkelessen zu veranstalten.

Danach wurde das Fest direkt unterhalb dem Musikerbänkle auf der Wiese von Fritz Hummel abgehalten, bis dann der Verein den fast angrenzenden Platz erworben hat, wo bis zum heutigen Tag das Spanferkelessen statt findet. (la)