Sichler Bestattungen in Tuttlingen: Berührungsängste sind fehl am Platz

Sichler Bestattungen in Tuttlingen: Berührungsängste sind fehl am Platz

Sichler Bestattungen in Tuttlingen: Berührungsängste sind fehl am Platz

Die Eheleute Uta und Ralf Martin leiten gemeinsam mit Sohn Leon Martin in vierter Generation das Familienunternehmen Sichler Bestattungen. FOTO: PRIVAT

26.10.2022

,,Gehen muss leider jeder irgendwann, das lässt sich nicht ändern. Aber das Wie können wir beeinflussen", sagt Ralf Martin. In der vierten Generation betreibt ihre Familie das Bestattungsunternehmen Sichler. Lediglich der Familienname hat sich verändert. Durch die Heirat der Gründertochter wurde Sichler zu Martin.

TUTTLINGEN - Seit Oktober 2021 arbeitet mit Leon Martin nun die vierte Generation im Familienbetrieb. Darüber freut sich seine Mutter Uta Martin sehr. Leon Martin habe nach seinem selbst beschlossen, Studium ins Familienunternehmen einzusteigen, erzählt sie. Vonseiten der Eltern sei keine Überzeugungsarbeit nötig gewesen, meint sie lachend. ,,Wir haben uns immer bewusst für die Arbeit entschieden", sagt Uta Martin. Das sei in ihrer Branche aber auch wichtig. Schließlich kümmern sie sich um Menschen, die gerade einen ihrer Liebsten verloren haben also oft in der schlimmsten Zeit im Leben.

,,Ein Verlust ist immer schrecklich", weiß Uta Martin. Doch bei Sichler Bestattungen seien sie stets bemüht, dennoch alles so freundlich wie möglich zu gestalten. ,,Dass man im Nachhinein trotz allem eine angenehme Erinnerung daran hat", formuliert sie das Ziel ihrer Arbeit.

,,Wenn der Tod in der Familie ein Tabu-Thema war, macht es uns die Arbeit sehr schwer", spricht Uta Martin aus Erfahrung. Es sei für Angehörige sehr belastend, wenn sie nicht wissen, ob sie die Beisetzung nach dem Willen des Verstorbenen gestalten oder nicht. ,,Die Menschen tun sich leichter, wenn in der Familie bereits über das Thema Tod gesprochen wurde."

Deshalb möchte die Familie Martin am Tag der offenen Tür eine Möglichkeit schaffen, sich ganz ungezwungen zu informieren. ,,Es gibt oft große Berührungsängste, wenn es um Bestattungen geht", weiß Uta Martin. Die Folge: ,,Die Leute sind immer ganz erstaunt, was es alles gibt." Am 1. November öffnet Sichler Bestattungen daher seine Türen. Mitarbeiter und die Familie Martin heißen Interessierte willkommen und beraten gerne - "völlig unverbindlich", betont Uta Martin. ,,Das erste Beratungsgespräch ist immer kostenlos und verpflichtet zu nichts", sagt Leon Martin. Das sei vielen Kunden gar nicht bewusst. ,,Warum also nicht einfach mal vorbeikommen und schauen, was es bei uns so gibt", schlägt er vor.

Die Einladung richtet sich ausdrücklich an alle. Ein Besuch empfehle sich nicht nur für jene, die wegen Krankheit und Todesnähe dazu gezwungen sind. Es kann und sollte sich jeder mal anschauen, was er sich im Todesfall wünschen würde. ,,Vielleicht nimmt das den Leuten auch ein wenig die Angst", hofft Uta Martin.

Wer es am 1. November nicht zum Tag der offenen Tür schafft, kann sich jederzeit auch online informieren, auf www.sichler-bestattungen.de. Neu ist hier der Vorsorgeplaner, mit dem alles an einem Ort und bequem von zu Hause aus erledigt werden kann. Svenja Waidner

Einladung

Zum Tag der offenen Tür am Dienstag, 1. November, von 10 bis 16 Uhr lädt Familie Martin ein zu

Sichler Bestattungen
Brunnentalstr.1
78532
Tuttlingen

Kontakt:
07461-3344
info@sichler-bestattungen.de

Mehr Infos:
www.sichler-bestattungen.de